Kurz nach dem Start, bevor es in den Wald geht, hier ist das MTB noch sauber :-)
Zieleinlauf
Der 17. März war ein kalter windiger Sonntag. Uwe und ich hatten sich für die Langstrecke 7,5 – 30 – 5 km angemeldet und Jacki für die kurze Strecke. Jacki hat gekniffen, sie ist gar nicht erst gekommen. Nach einer kurzen Wettkampfeinweisung fiel um 12.30 Uhr pünktlich der Startschuss, für die große Schlammschlacht. Die ersten 7,5 km Laufstrecke liefen ganz gut, dann kam der erste Wechsel. Die schlammigen, nassen Laufschuhe wurden mit den Radschuhen getauscht und nun ging es auf die 30 km lange Radstrecke durch den Auenwald. Es war ein ständiger Wechsel zwischen Glatteis, Schneematsch und Schlamm. Vier Runden galt es zu fahren. Jede Runde wurde anspruchsvoller und technisch schwieriger. In der letzten Runde hatte ich schon bedenken auf der Wiese im tiefen Schlamm stecken zu bleiben und umzufallen. Meine Oberschenkel brannten unheimlich durch die Anstrengung. Die Startnummern waren schon nicht mehr zu erkennen, an den Kontrollposten riefen wir unsere Nummern zu.
Ich hatte eiskalte Hände und Füße alles war klatsch nass, der Schlamm und die Nässe krochen in jede Ritze des Körpers und das Rad machte schon merkwürdige Geräusche. Außer ein paar Einheiten auf der Rolle hatte ich keine Radkilometer in den Beinen und das Koppeltraining hatte ich nicht trainiert. Die Kräfte schwanden immer mehr. Nun kam der letzte Wechsel, ich hatte große Mühe die Schuhe auszuziehen, die Hände waren eiskalt gefroren. Beim nächsten Mal bin ich schlauer, da tausche ich vorher die Klickpedale gegen die Bärentatzen aus und behalte die Schuhe an. Die letzten 5 km Laufen waren eine Qual. Doch dann kam das Ziel immer näher. Geschafft!
Mein Körper und mein MTB waren noch nie so schmutzig, wie zu diesen Run & Bike. Schön war es trotzdem!!!
3. Platz gesamt - so kann es weiter gehen!