Thursday, 26. may 2011 4 26 /05 /Mai /2011 20:29

Im letzten Jahr, nach dem Zieleinlauf beim Halbmarathon, entschied ich mich, im nächsten Jahr werde ich meinen ersten Marathon laufen. Es sollte ein landschaftlich schöner Lauf sein, also kam für mich nur der Rennsteiglauf in Frage. Am 21.05.2011 war es nun so weit. Nach einer unruhigen Nacht im Zelt fuhr ich am Morgen mit dem Bus nach Neuhaus zum Start. Die Sonne kämpfte sich durch die Wolken, es  war schwül und die Stimmung fantastisch. Punkt 9.00 Uhr, nach dem traditionellen Schneewalzer fiel der Startschuss und ca.3000 Läufer machten sich auf die 43,5 km lange Marathonstrecke. Das Läuferfeld wollte sich garnicht auflösen, an einigen Passagen ging es nur im Gänsemarsch voran. Im stetigem Wechsel zwischen bergauf und bergab änderte sich auch der Untergrund. In der Ferne hörte ich es immer wieder grollen. An den Verpflegungsstellen trank ich regelmäßig und naschte Bananen, Äpfel und Fettbrote. Die Verpflegung habe ich gut vertragen, nur mein Knie machte mir Probleme, so konnte ich meine Stärke beim Bergablaufen nicht ausspielen. Inzwischen wurde es immer dunkler, das Gewitter kam näher und Petrus öffnete seine Schleusen und aus den Wolken entleerte sich sinnflutartiger Regen. Der Weg wandelte sich in eine Schlammpartie mit Rinnsalen. Völlig durchnäßt wollte ich nur noch das Ziel erreichen. Zwischen km 25 und 30 hatte ich einen Tiefpunkt, der sich, um so näher das Ziel kam, wieder legte. Ich konnte die letzten km noch einmal an Tempo zulegen, selbst den letzten Berg zum Sportplatz in Schmiedefeld lief ich dank der vielen jubelnden Zuschauer ohne Gehpause bis zum Ziel. Nach 655 Hm bergauf, 835 Hm begab konnte ich nach 4:44:01 meinen ersten Marathon finishen. Den Tag ließen wir bei bester Stimmung im Festzelt ausklingen. Nicht umsonst heißt es: "Das schönste Ziel der Welt ist Schmiedefeld"

 

Ich möchte es nicht versäumen, mich bei allen Freunden und Bekannten für die vielen Glückwünsche, E-Mails und SMS zu bedanken. Danke euch allen :-)

 

Petra

 

 

 

 

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Tuesday, 26. april 2011 2 26 /04 /Apr. /2011 10:22

 

Vier herrliche Tage im Kreise der Familie sind nun vorbei. Vier Tage Sport, Spaß und Entspannung bei fantastischen Osterwetter. Natürlich habe ich die Tage für so manche Laufeinheit durch den Thüringer Wald genutzt, um für meinen Höhepunkt zum Rennsteiglauf noch ein paar Höhenmeter zu erlaufen. Insgesamt habe ich 3 x die Laufschuhe geschnürt. Die kürzeste Einheit war 6 km, die längste 29 km, zusammen sind das 1220 Höhenmeter bei einem Zeitaufwand  von 5 Stunden und 45 Minuten. Nun läßt der Muskelkater in den Waden grüßen :-)

 

Wiese-B.jpg

 

alles blüht, ist das nicht wunderschön

 

 

Eine weitere Leidenschaft von mir ist das Radfahren, egal ob MTB, Mehrtagestouren oder Rennradausfahrt, so dass wir Ostern auch zwei MTB-Touren geradelt sind.

 

Aussicht-Ple-1.jpg

 

Die Aussicht vom Pleß 644 m ü. NN, hier gab es zur Stärkung Radler, Kaffee, Kuchen und Fettschnitte.

Nachdem wir uns 7 km bergauf gearbeitet hatten, wurden wir mit einen 7 km downhill belohnt.

 

Nach einer kleinen Laufeinheit am Sonntag morgen ging es nach Tabarz zum Klettern.

 

IMG_0252.JPG

 

Zwischenstopp beim Abseilen an einer 2 Seillängen Route im Lauchagrund.

 

Pe

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Friday, 22. april 2011 5 22 /04 /Apr. /2011 21:34

Am Samstag, den 16.04.2011 starteten wir 5:15 Uhr nach Nordhein-Westfalen, unser Ziel war Iserlohn am Seilersee. Frank hatte sich zum 24 Stundenlauf angemeldet. Ich fuhr als seine "persönliche Betreuerin" mit :-)  und wollte die Zeit für eine lange Trainingseinheit nutzen. Lager-1.JPG

 

In Iserlohn angekommen wurden wir herzlich von Bernd Nuss empfangen. Unser Zelt bauten wir im Stadion gleich neben der Laufstrecke auf, wo sich nach und nach immer mehr Läufer und Betreuer einfanden.  Punkt 12 Uhr fiel der Startschuss. Neben den 24 Stunden Hauptlauf gab es einen 12 und einen 6 Stunden Lauf, einen Kinderlauf und die Möglichkeit  als Freerunner zu starten. Der Start und Zielbereich befand sich unter der Autobahnbrücke, einschließlich der Zeitnahme. Eine Runde um den See enspricht 1788 m und hat eine Höhenunterschied von + 22 m. 

 

Um 13:15 Uhr stieg ich ein und lief mit Frank 31 km, nach einer Pause konnten wir weitere 12 km zusammen laufen. Mit 43 km in den Beinen und 4 Blasen an den Füßen konnte ich mein Training zufrieden beenden. Am Sonntag früh schnürte ich noch einmal meine Laufschuhe und begleitete Frank auf seinen letzten 12 km. Als Freerunner bin ich während der 24 Stunden 54 km gelaufen, ein besseres Training bei bester Verpflegung und schönen Wetter kann ich mir nicht vorstellen. 

 

Pe

 

Start.JPG

 

der Start

 

laufen.JPG

 

im Gleichschritt auf der Strecke

 

Strecke.JPG

 

die Strecke

 

Seilersee.JPG

 

der Seilersee

 

Fruhling.JPG

 

Frühling in Iserlohn

 

vermessung.JPG

 

Restmetervermessung nach 24 Stunden

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Sunday, 10. april 2011 7 10 /04 /Apr. /2011 20:39

Heute ging es mit dem Zug nach Großkorbetha, von hier aus soll unsere 60 km Radtour starten. Bei Sonnenschein radelten wir zum Großkaynaersee. Entlang auf gut ausgebauten Radwegen durch die blühende Landschaft.

 

Fruhling1.JPG

 

vorbei am Runstedtersee erreichten wir bald den Geiseltalsee. Der Geiseltalsee ist mit einer Größe von 1840 ha, der größten Tiefe von 78 m und einer Uferlänge von 41 km Deutschlands größter künstlicher See.

 

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Blick vom Aussichtsturm von der Südseite des Sees

 

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vorbei am zukünftigen Hafen

 

Weinanbau.JPG

 

Der Weinberg "Goldener Steiger"

 

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mit Weinverkostung am Weinberg

 

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Ausflugsziel für Radler, Skater und Spaziergänger

 

 

 

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Saturday, 9. april 2011 6 09 /04 /Apr. /2011 20:18

Heute, genau um 10.49 Uhr startete ich die Forerunner zu meinen ersten 30 km Trainingslauf. Mit dabei 1 Gel, ein Müsliriegel und etwas zu trinken. Nicht nur meine Beine auch meinen Magen muss ich auf die Marathondistanz vorbereiten. Bis jetzt habe ich bei keinen meiner Wettkampfläufe etwas gegessen, oft nicht mal getrunken.

 

Bei starken, kalten Gegenwind lief ich den Luppedamm entlang, nach 8 km bog ich in den Wald und es wurde schlagartig windstiller, die Vögel zwitschern, ich genieße die Stille. Nach 13 km habe ich die Ländergrenze zu Sachen-Anhalt erreicht und steure den Rasnitzer See an. Halbzeit, jetzt geht es wieder Richtung Sachsen durch die schöne Elsteraue. Der Wind hat sich inzwischen etwas beruhigt und die Sonne scheint wärmer. Der Lauf variiert zwischen Asphalt, Waldwegen, Schotter und Trail Passagen.

 

Pe

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„Wenn du laufen willst, dann lauf eine Meile. Willst du aber ein neues Leben, dann lauf einen Marathon"

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